INSTITUT für TRAININGSOPTIMIERUNG

 

Häufig gestellte Fragen zur Leistungsdiagnostik / Fitness-Check

Benutzte Abkürzungen: LD = Leistungsdiagnostik, GA = Grundlagenausdauer

1. Wie oft führt man eine Leistungsdiagnostik durch?

Gesundheitssportler haben meist ein Trainingspensum, das sich von Woche zu Woche wenig unterscheidet. Hier genügt 1 LD pro Jahr, um Leistungsstand und Training abzugleichen.
Ambitionierte Freizeitsportler sollten idealerweise 1 bis 2 LDs pro Jahr absolvieren: eine LD ca. 4-6 Wochen nach Trainingsbeginn, im Ausdauersportbereich meist Oktober bis Februar, die zweite LD dann gegen Ende der speziellen Vorbereitungsphase bzw. zu Beginn der Wettkampfphase (März - Juni).
Leistungssportler führen LDs bis zu 4 mal pro Jahr und Disziplin durch. Hier ist es wichtig, den Trainingsfortschritt genauestens zu überprüfen, um den Trainingsprozess immer wieder anzupassen und zu optimieren.


2. Bringt mir eine Leistungsdiagnostik etwas, wenn ich ohnehin nur wenig trainiere?

Gerade wenn Sie wenig Zeit haben, sollten Sie diese Zeit auch sinnvoll nutzen! Anhand der LD kann Ihr Training mit einem Maximum an Effizienz absolviert werden. So können Sie mit minimalem Aufwand ein Maximum an Erfolg erzielen - sei der "Erfolg" nun die persönliche Fitness, das Abnehmen oder der Erfolg im sportlichen Wettkampf.


3. Was kann man aus einer Leistungsdiagnostik alles ablesen?

Folgende Werte sind abzulesen bzw. abzuleiten:

  • die Maximalleistung in Watt (Rad, Rudern) oder Geschwindigkeit (Lauf), ein wichtiger Wert zur Beurteilung der möglichen Ausdauerleistung
  • die anaerobe Schwelle in Watt oder Geschwindigkeit sowie den Pulsbereich
  • die relative anaerobe Schwelle: Leistung an anaerober Schwelle geteilt durch die Maximalleistung; je höher dieser Wert, desto besser ist die Grundlagenausdauer
  • die relative Körperleistung (bei Rad und Rudern): Maximalleistung geteilt durch das Körpergewicht; ein Maß für die absolute Leistungsfähigkeit. Die Werte hängen vom Testprotokoll ab. Unter 2 Watt pro kg Körpergewicht spricht man von eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit, sportliche Betätigung ist dringend geboten; absolute Spitzenwerte liegen bei ca. 7 W/kg.
  • die verschiedenen effektiven Intensitätsbereiche, in denen das Training absolviert werden soll. Die Einhaltung der Bereiche wird idealerweise über die Herzfrequenz gesteuert (alternativ über die Laufgeschwindigkeit oder die Tretleistung in Watt).
  • Durch Vergleich der Ergebnisse einer LD mit dem absolvierten Training (das absolvierte Training und die Trainingsziele werden auf einem Statusbogen erfasst) können genaue Aussagen über Leistungsreserven durch Umstellung oder Anpassung des Trainings gemacht werden. Auf Wunsch erstellt INTRO auf dieser Basis präzise individuelle Trainingspläne.
    INTRO betrachtet dabei mehr als das normale Ausdauertraining, wir geben auch Hinweise zu speziellen Trainingsinhalten, z.B. Schnelligkeitstraining, Lauftechnik oder Radeinstellung.



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